Grundschulung der ZBS Niedersachsen: Fachlicher Einstieg und Austausch zur Hilfe nach § 67 SGB XII

Mehr als 30 Teilnehmende aus ganz Niedersachsen kamen zur diesjährigen zweitägigen Grundschulung der ZBS Niedersachsen zusammen. Im Mittelpunkt standen die fachlichen und rechtlichen Grundlagen der Hilfen für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie die konkrete Umsetzung in der Praxis.

Die Grundschulung richtete sich insbesondere an Mitarbeitende, die neu im Arbeitsfeld tätig sind oder ihre Kenntnisse zu den Grundlagen des Hilfesystems vertiefen möchten. Neben einem Blick auf die Geschichte der Wohnungslosenhilfe beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den rechtlichen Grundlagen, den verschiedenen Akteur*innen des Hilfesystems und dem zugrunde liegenden Menschenbild

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den verschiedenen Leistungstypen und der dazugehörigen Handreichung. Dabei wurden unter anderem die ambulante flächenorientierte Hilfe, das Basisangebot sowie weitere Leistungstypen behandelt. Die fachlichen Inputs wurden immer wieder mit dem Erfahrungsaustausch in Kleingruppen verbunden. So konnten die Teilnehmenden die theoretischen Grundlagen unmittelbar mit ihren Erfahrungen aus der Praxis abgleichen.

Am zweiten Veranstaltungstag wurde dieser Praxisbezug weiter vertieft. In Workshops arbeiteten die Teilnehmenden mit den Formularen der unterschiedlichen Leistungstypen und setzten sich mit deren Anwendung auseinander.

Neben der Vermittlung von Grundlagen bot die zweitägige Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung über Einrichtungs-, Träger- und Regionsgrenzen hinweg. Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen der mehr als 30 Teilnehmenden aus ganz Niedersachsen machten deutlich, wie wichtig gemeinsame fachliche Grundlagen und zugleich der Blick auf die jeweilige Praxis vor Ort sind.

Die Grundschulung verbindet damit das, was für eine gute Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe unverzichtbar ist: fachliche Orientierung, Reflexion der eigenen Praxis und landesweiten Austausch.