Mit­ar­bei­ten­de in Gesund­heits­fra­gen geschult

Woh­nungs­lo­se Men­schen sind häu­fig von unter­schied­li­chen gesund­heit­li­chen Pro­blem­la­gen betrof­fen. Drei­zehn Mit­ar­bei­te­rin­nen der Ambu­lan­ten Hil­fe und einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe setz­ten sich nun zwei Tage mit dem Pro­gramm „gesund.sein — Ein Grup­pen­pro­gramm zur För­de­rung der see­li­schen Gesund­heit“ aus­ein­an­der.

Das Pro­gramm ist ein nied­rig­schwel­li­ges Manu­al, das spe­zi­ell für das Kli­en­tel der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe ent­wi­ckelt wur­de. Nach­dem das Pro­gramm von Dr. Dani­el Nie­bau­er aus Mün­chen am 01.Oktober 2018 im Rah­men eines Fach­ta­ges in Osna­brück vor­ge­stellt wur­de, folg­te damit nun vom 26. – 27.September 2019 die Schu­lung für Mit­ar­bei­ten­de der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe der Regio­nal­ver­tre­tun­gen Olden­burg und Osna­brück der ZBS Nie­der­sach­sen.

Zen­tra­le Zie­le der Schu­lung waren — neben der För­de­rung und Stär­kung der Selbst­hil­fe­po­ten­zia­le der Teil­neh­men­den – ein Infor­ma­ti­ons­zu­ge­winn im Hin­blick auf das The­men­ge­biet „see­li­sche Gesund­heit“, die Stär­kung kom­mu­ni­ka­ti­ver und sozia­ler Kom­pe­ten­zen, die Stei­ge­rung der Motivation/Sensibilisierung, sich mit see­li­scher Gesund­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen und die Ver­bes­se­rung des see­li­schen Wohl­be­fin­dens.

Zusam­men­fas­send kann gesagt wer­den, dass alle Teil­neh­me­rin­nen begeis­tert und moti­viert aus der Schu­lung gegan­gen sind. Es hat sich eine Arbeits­grup­pe für den Aus­tausch gebil­det und über einen News­let­ter bleibt die Ver­bin­dung mit dem „Pro­gramm“ erhal­ten, wel­ches nach Bedarf wei­ter ent­wi­ckelt und zur Ver­fü­gung gestellt wird.

Die ZBS Nie­der­sach­sen prüft der­zeit die Umset­zung des Grup­pen­pro­gramms in der Regi­on Ost.